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Folge 24/28 meiner Blogserie „Singe deine Lebensmelodie“

 

Worte sind schöpferisch

 

Die Schöpfungsgeschichte des Johannes Evangeliums in der Bibel beginnt mit diesem Satz: „Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott (…)“. Lies dazu auch gerne meinen Blogbeitrag über Die schöpferische Kraft des Klangs.

 

Worte sind wirksam

Hier in diesem Beitrag möchte ich der Wirkkraft von Worten und Sprache etwas auf den Grund gehen.

 

Worte sind wirksam

Worte sind wirksam

 

Worte – egal ob sie gesprochen oder geschrieben sind – tragen ihre ganz eigene Tonalität, ihren ganz spezifischen Klang in sich. Deshalb ist es empfehlenswert, auf die eigene Sprache besonders zu achten.

Wie empfindest du einen Satz wie „Ich bin gestresst“ im Vergleich zu „Ich bin sehr beschäftigt“? Macht das einen Unterschied bei dir? Für mich schon, denn ‚gestresst‘ transportiert Anstrengung und Enge, während ‚beschäftigt‘ für mich Aktivität und Tun mit sich bringen. Und das noch ohne irgendeinen Tonfall, wenn diese Sätze ausgesprochen werden.

 

Lust auf ein Experiment?

Wie oft sagen wir das harte Wort ‚müssen‘?

‚Ich muss jetzt einkaufen, ich muss putzen, ich muss lernen.‘ Wieder schwingt Anstrengung mit, nicht wahr?

An den auszuführenden Tätigkeiten lässt sich vielleicht nichts ändern, doch wenn wir etwas anders formulieren:

‚Ich darf jetzt einkaufen, ich will jetzt putzen, ich möchte jetzt lernen.‘

Spür einfach mal hin, ob sich da etwas in deiner Wahrnehmung – auch auf körperlicher Ebene – ändert? Vielleicht braucht es für dich auch noch eine ganz andere Formulierung – experimentier doch einfach mal und forsche, welche Reaktionen einzelne Worte in dir auslösen.

Gleiches gilt für das kleine Wörtchen ‚aber‘.

Es ist so in – zumindest meinem Sprachgebrauch –  drin, dass es hier wirklich eine hohe Aufmerksamkeit braucht, es zum Beispiel durch ‚und‘ zu ersetzen.

‚Ich gebe dir ja recht, aber das wird so nicht klappen.‘ Im Vergleich zu ‚Ich gebe dir ja recht und wenn es so nicht klappt, dann vielleicht anders.‘

 

Machst du mit bei diesem Training? Ich lade dich ein auszuprobieren, auf  ‚müssen‘ und ‚aber‘ zu verzichten. Zumindest soweit wie möglich… Jedes Mal, wenn wir diese Worte durch Alternativen ersetzen, gewinnen wir dazu: an bewusstem Umgang mit Sprache und an positiver Energie.

 

Und schreib doch mal in den Kommentar, wie es dir damit geht! Ich bin sehr interessiert daran!

 

Zum Abschluss empfehle ich dir von Herzen dieses Video von einem der besten Rhetoriker im deutschsprachigen Raum René Bourbonus, den ich auch schon einige Male live erleben durfte: Achte auf deine Worte!

 

Herzlich

Deine Astrid

 

 

 

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Ich freue mich auf dich!

 

Bildnachweis:  123rf.com: Chuwit Srisomwong

 

Falls du einen Beitrag dieser Serie versäumt hast, hier gehts zu den bisherigen Artikeln:

1/28: Singe deine Lebensmelodie

2/28: Vom Zauber des Neuanfangs

3/28: Selbstverantwortung ist dein Schlüssel für Wachstum

4/28: Sei gut zu dir

5/28: Vom Wert des Wertes

6/28: (B)Pack dir dein Glück

7/28: Mit Leichtigkeit ans Ziel

8/28: Schlüpf aus deiner Komfortzone

9/28: Wie Dankbarkeit dein Leben bereichert

10/28: Ausdauer als Erfolgsfaktor

11/28: Gönn dir regelmäßig eine Pause

12/28: Steh auf! Krise als Chance

13/28: Alles im Leben hat 2 Seiten

14/28: Wie klingt deine Beziehung

15/28: Stimmigkeit ist die Sprache der Intuition

16/28: Steckst du fest?

17/28: Lass deine Gedanken frei

18/28: Eintauchen in die Leichtigkeit des Seins

19/28: Selbstvertrauen bringt dich in Schwung

20/28: Beschwingtes Sein schenkt Lebensfreude

21/28: Die Kraft der Rituale

22/28: Vom Säen und Ernten

23/28: Das Gesetz der Resonanz

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4 Comments

  1. Irene sagt:

    Du beschenkst so wunderbar mit deinen Beiträgen Astrid! Die schöpferische Kraft des Klangs macht sich ja auch kein geringerer als der große Komponist Haydn in seinem Werk zunutze…
    Ich mache dein vorgeschlagenes „Training“ gerne mit! Es ist oft so ein Unterschied! Dieser wird schon bedeutsam darin, dass mein Gegenüber wenn es mir gelingt so bewußt auf meine „Worte“ zu achten deutlich mehr Aufmerksamkeit erhält – ergo Wertschätzung! Danke und einen wunderschönen Sonntag für dich!

    • Astrid sagt:

      Liebe Irene, wie schön, dass du mitmachst 🙂 Seit ich mich darauf konzentriere, fällt mir auf, wie oft ich ‚aber‘ sage. Immer lässt es sich ja nicht ersetzen und da darf es auch bleiben. Es ist wichtig, die Wahrnehmung dafür zu schärfen. So formuliere ich – gerade beim Sprechen -nochmal neu, wenn ich mich beim bequemen ‚aber‘ ertappe. – Ich wünsch dir einen guten Wochenstart!

  2. Anke sagt:

    ja ich muss das Wort Muss ersetzen aber merke, dass es oft nicht klappt.. hahaha… klassikersatz 🙂 bei muss insbesondere anderen ggü merke ich es und ersetze es, wenngleich auch meist durch korrigieren, also muss ist raus, und dann wiederhole ich den Satz. mit mir selber bin ich da oft nicht so wohlwollend.. guter Punkt, dass es dann schwer klingt. Beim Aber tue ich mich schwerer, ich bin die Königin des Abers 🙂 weil es in vielen Situationen oft mein Weg ist, über Alternativen nachzudenken und vorbereitet zu sein 🙂 ich versuche wenn ich es merke es durch „und gleichzeitig“ zu ersetzen.. wenn… 🙂 danke für den Beitrag und den Impuls wieder mehr drauf zu achten