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Wer Frieden in der Seele hat,
beunruhigt weder sich selbst
noch einen anderen.

Epikur von Samos

 

Der 1.1. ist Internationaler Tag des Weltfriedens. Ich finde, einen besseren Mottotag kann es nicht geben für einen Jahresbeginn. Wenn ich mir ansehe, wie viele Kriegs- und Krisengebiete es weltweit gibt, dann wird mir bange ums Herz. Deshalb möchte ich heute über dem inneren Frieden schreiben und wie wir ihn in uns finden und kultivieren können.

 

Frieden beginnt bei dir selbst

Wenn wir den Frieden nicht in uns tragen, dann sind wir in innerlichem Aufruhr, im Widerstand und in der Ablehnung. Wie oft möchten wir Dinge und Gegebenheiten anders – scheinbar besser – haben. Oder es fehlt an Gelassenheit. Alles soll am liebsten noch effizienter und schneller sein.

Wir spüren diesen Stress körperlich und emotional: über Herzrasen, unruhigen Schlaf, Atemlosigkeit… dies kumuliert sich über die Zeit auf. Das Ergebnis kann eine Erschöpfung sein. Irgendwann stellt sich dann die Frage nach dem Sinn oder wir entdecken, dass uns die Lebensfreude abhanden gekommen ist.

 

Zu-Frieden-heit gewinnen

Höher, weiter, schneller… lebst du dieses Motto, dann wird es wahrlich schwer, inneren Frieden zu gewinnen. Wann warst du das letzte Mal so rundum zufrieden mit deinem Leben? Ich finde diese Frage sehr wichtig! Es lohnt sich, hier einmal tiefer zu forschen.

 

5 Impulse, wie du inneren Frieden gewinnst

1. Dankbarkeit

Ich praktiziere es seit einem Jahr mit einer Freundin: Sie ist mein Dankbarkeits-Buddy und wir schreiben uns jeden Abend drei Dinge oder Situationen des Tages, für die wir dankbar sind. Ursprünglich wollten wir das nur 21 Tage lang machen. Doch wir schätzen diese Übung so sehr, dass wir inzwischen schon den 1. Geburtstag dieses wichtigen Rituals gefeiert haben!

Natürlich kannst du auch für dich alleine ein Dankbarkeits-Tagebuch führen. Das macht dich sofort achtsamer und wertschätzender für die vielen guten Momente des Tages, die ansonsten vielleicht schnell vergessen sind in der Hektik des Alltags.

Mir gefällt der Austausch mit meiner Freundin besser: denn das hat zugleich den Effekt, uns noch besser kennenzulernen und mitzubekommen, was die Andere so bewegt.

 

2. Stille

Pausen und Stille sind zwei wesentliche Aspekte inneren Friedens. Nur, wenn wir es uns gönnen, einmal innezuhalten, können unsere Körperfunktionen und unser Hormonsystem einen Gang zurückschalten. Das beruhigt uns auf körperlicher Ebene und hat zugleich einen direkten Einfluss auf unsere psychische Verfassung. Raus aus dem Lärm und dem Tempo des Alltags.

Das können ganz bewusste Auszeiten am Tag sein: du kannst beispielsweise deine Mittagspause dazu benutzen, alleine eine Runde spazieren zu gehen. Je nach Möglichkeit auch in der Natur. Oder du startest mit einer stillen Meditation in den Tag. Auch das lässt dich gelassener werden.

 

3. Großzügigkeit

Diesen Punkt finde ich absolut essentiell! Gib Anderen etwas ab und gönne ihnen etwas. Das kann eine freundlich gegebene Hilfestellung sein oder ein nettes Wort der Wertschätzung. Mach das aus deinem Herzen heraus und erwarte keine Gegenleistung. Du bist nicht in der Gefahr, zu kurz zu kommen. Sondern du wirst sehen, dass es weicher wird in dir und du Freude daran haben wirst. Ein geschenktes Lächeln ist die einfachste Möglichkeit, großzügig zu sein. Experimentiere damit und lass dich überraschen, welche Resonanz sich einstellen wird.

 

4. Loslassen

Wir leben im Überfluss! Wieviele Dinge haben wir, die wir eigentlich gar nicht brauchen? Wie wäre es, wenn du sie verschenkst oder spendest? Damit gewinnst du automatisch Raum für dich und ein anderer Mensch kann damit noch etwas anfangen.

Oder du lässt Gewohnheiten los, die dir nicht wirklich gut tun. Die hat doch fast jeder von uns… Sie zu verabschieden, schafft ebenfalls Raum für neue Lebensfreude.

Du kannst auch Erwartungshaltungen loslassen: damit entstresst du dich sofort! Denn es gibt deutlich weniger Enttäuschungsmomente. Das verspreche ich dir.

 

5. Tönen

Das Tönen des AUM Mantras macht dich gelassener und friedlicher

Das Tönen des AUM-Mantras macht dich gelassener und friedlicher

Kennst du das Mantra AUM?

Es ist das Urmantra und hat enorme Kraft.

Versuch einfach mal, den Buchstaben „A“ in einem tiefen Ton zu sprechen oder zu tönen. Und verfolge, welche Wirkung die Vibration in deinem Körper auslöst. Die tiefe Schwingung wird sich über die Kehle nach unten bis zum Nabel fortsetzen. Dadurch entsteht körperliche Ruhe, Entspannung, Erdung und ein Gefühl der Geborgenheit.

Dann sprich oder töne den Buchstaben „U“ und beobachte wieder, welche Wirkung du wahrnehmen kannst. „U“ versetzt den Herzbereich in Schwingung und vielleicht spürst du wie sich ein Gefühl der Freude, Leichtigkeit und Fröhlichkeit einstellt.

Jetzt mach das Gleiche mit dem Konsonanten „M“. Diser bringt den ganzen oberen Kopfbereich zum Schwingen. Das erzeugt eine erhabene Stimmung, Frieden und Wunschlosigkeit.

 

 

Besonders wirksam ist das Tönen des AUM-Mantras auf deinem Grundton. Das ist die Frequenz, auf die du gestimmt bist und die dich in Einklang bringt. Gern begleite ich dich auf der Entdeckungsreise zu deinem Grundton mit einer Stimmanalyse und einem sehr wertvollen Begleitprogramm.

 

Ich wünsche dir viel inneren Frieden für 2019!

Astrid

 

PS   Ich habe im Vorfeld eine kleine Umfrage im Freundeskreis gemacht, wie innerer Frieden erlebt wird. Hier 3 Stimmen dazu:

„Inneren Frieden spüre ich, wenn ich mit mir und meiner Umwelt im Einklang bin. Wenn mein inneres Pendel in seiner Mitte kreist… wenn ich mit geliebten Menschen zusammen bin… in ruhigen Momenten, in denen ich mich nach innen richten kann.“

„Inneren Frieden spüre ich, wenn ich nichts müssen muss… wenn ich mir zugestehe, so zu sein, wie ich bin.. wenn ich Verantwortung für mich selbst übernehme…“

„Inneren Frieden spüre ich, wenn alles im Einklang in mir ist, keine akuten Sorgen und Nöte da sind und sich alles ruhig, wohlig und zufrieden anfühlt… ich gemütlich auf dem Sofa sitze und Musik höre…“

 

 

Bildnachweis: 123rf.com: Anna Kniazeva, Lightwise

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4 Comments

  1. Irene Engel sagt:

    Danke für das schöne Thema! Inneren Frieden spüre ich in einem Umfeld wo ich mich zugehörig und angenommen fühle. Für mich besteht auch ein direkter Bezug zu meinem Namen IRENE. Gleichzeitig denke ich spontan an ein Chorkonzert (mein allererstes) an dem ich teilnehmen konnte „Verleih uns Frieden“ von Mendelsohn-Bartholdy. Ein wunderbarer Liedsatz.

    • astrid sagt:

      Liebe Irene,
      oh, magst du mir verraten, was IRENE mit Frieden zu tun hat? Das weiß ich nämlich (noch) nicht…
      DANKE!

  2. Verena Rausch-Lackinger sagt:

    Liebe Astrid,
    Du schreibst ergreifende Texte, sei stolz auf Dich. Und Du bringst Deinen Ausdruck auf den Punkt. Danke für die Anregungen. Zusätzlich noch ein Kompliment für Dein Foto mit dem Schal. Perfekt, Gleichklang, Bewegung, alles berücksichtigt.
    Ich wünsche Dir, dass Du einen großen interessierten Kreis ansprichst. Denn die Hinweise auf Dein Angebot finden sich immer wieder sehr dezent, keinesfalls aufdringlich. Somit machst Du es einfach, Dein Angebot zu verinnerlichen und Dich zu kontaktieren, wenn die Neugierde auf was Neues da ist.
    Alles Liebe
    Verena

    • astrid sagt:

      Liebe Verena, ich danke dir! Und ich freue mich, wenn es dir gefällt und dich anregt.
      Liebe Grüße auch von mir, Astrid