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Folge 14/28 meiner Blogserie „Singe deine Lebensmelodie“

 

In den ersten 13 Beiträgen dieser Serie gab ich dir Impulse und Anregungen für dein gut gestimmtes Sein. Heute – zum Valentinstag – möchte ich ein paar Gedanken mit dir teilen zum Thema Beziehung und Partnerschaft.

 

Zusammenklang

„Das Wesentliche im Umgang miteinander

ist nicht der Gleichklang,

sondern der Zusammenklang“

Ernst Ferstl

 

 

 

Solo oder Duett

Die Stimme ist eine der stärksten Ausdrucksmöglichkeiten, die wir haben. Über die Stimmfrequenz teilt sich das Innere nach außen mit. Sofort hören wir aus der Stimme heraus, welche Emotionen und Gefühle beim anderen Menschen gerade vorherrschen.

Du kennst es sicher aus eigener Erfahrung: nicht jede Stimmlage oder jeder Stimmklang ist dir angenehm. Manches klingt in unseren Ohren schräg, schrill und disharmonisch. Doch andererseits: würden alle Stimmen gleich klingen – wie langweilig wäre das! Eine kleine Disharmonie ist wie das Salz in der Suppe.

Das offene Geheimnis von Beziehung und Partnerschaft ist der Zusammenklang. Dabei geht es nicht darum, sich durchzusetzen, sondern gemeinsam eine harmonische Melodie zu singen.

 

Das Rad der Beziehung

Eine meiner Lieblingsaufgaben ist die Partnerschafts-Stimmanalyse. Grundlage dafür sind die jeweiligen Einzel-Stimmanalysen.

Die Partnerschafts-Analyse zeigt auf, in welchen Bereichen die Beziehung harmonisch ist und wo Konfliktpotenzial bzw. Disharmonien liegen. Ebenso welche Gefühle der eigene Stimmklang beim Gegenüber auslöst.

Das Besondere an dieser Art der Paar-Analyse ist die sachliche und wertfreie Aussage auf Grundlage des rein tonalen Zusammenklangs.

 

Rad der Beziehung

Folgende Aspekte fließen mit ein, zusammen ergeben sie das „Rad der Beziehung“:

 

1. Gegenseitiges Wohlgesonnensein

Das ist die Nabe des Rades oder der Kern der Beziehung. Grundsätzliche gegenseitige Wertschätzung ist in jeder Art von Beziehung die absolute Grundlage für ein gut gestimmtes Miteinander.

 

Punkt 2 bis 8 sind die Speichen des Rades:

2. Vertrauen

Willst du zu einem Menschen eine Bindung aufbauen, dann darfst du ihm vertrauen. Und er natürlich auch dir. Das bedeutet, sich an Absprachen zu halten, und auch, einen Vertrauensvorschuss zu geben. So entstehen Nähe und das Gefühl von Geborgenheit.

3. Einfühlungsvermögen

Herzlichkeit und Anteilnahme sind genau wie Feingefühl deine Antennen zum Gegenüber. Wie ein Seismograph helfen sie dir dabei, die Stimmung des Anderen wahrzunehmen. Und die Welt auch aus dessen Perspektive sehen zu können. So entsteht gegenseitiges Verständnis, auch wenn die Meinungen mal auseinander gehen.

4. Kommunikation

Sicher kennst du das Sprichwort „So wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück“. Deshalb achte auf deine Worte und deinen Tonfall, wenn du mit deinem Partner kommunizierst. Schon alleine die Haltung aus der Ich-Perspektive heraus vermeidet Missklang in einem Gespräch. Sprich von dir, wenn es etwas gibt, dass dich in der Beziehung stört, und klage nicht den Anderen an.

Genauso wichtig ist es, überhaupt miteinander zu kommunizieren. Nehmt euch ein festes Zeitfenster pro Tag, in dem ihr ohne Ablenkung achtsam miteinander sprecht. Und wenn es nur 10 Minuten sind. Besser als zu schweigen, sich in der vielleicht vorhandenen Verstimmung zu verhärten.

5. Dankbarkeit

Über den Schatz der Dankbarkeit habe ich in Folge 9/28 dieser Serie schon geschrieben. Wende dieses Prinzip auf deinen Partner an und sag ihm regelmäßig, wofür du ihm dankbar bist. Das fördert eure Verbindung und stärkt auch das gegenseitige Wohlgesonnensein (sh. Punkt 1)

6. Verbindlichkeit

Verhalte dich so, dass sich dein Partner auf dich verlassen kann. Ohne wenn und aber. Kannst du dich im Gegenzug auch voll und ganz auf ihn verlassen, dann ist eure Partnerschaft richtig stark. Ihr verliert keine Energie durch Frustration und Enttäuschung.

7. Dienlichkeit

Wobei kannst du deinen Partner unterstützen? Welche Stärke von dir gleicht vielleicht eine Schwäche von ihm aus – und umgekehrt? Es ist bewiesen, dass es mehr Erfolg im Leben bringt, wenn wir Stärken stärken und keine große Energie hineinlegen, Schwächen zu elemenieren.

8. Transparenz

Offen und ehrlich miteinander zu sein, zahlt auf das Vertrauenskonto der Beziehung ein. Übe dich dabei in der achtsamen Kommunikation. Dann könnt ihr auf Augenhöhe miteinander sprechen.

 

9. Freude

Sie verkörpert im Rad der Beziehung den Reifen, der alles umschließt. Ist genug Freude in der Beziehung, dann ist der Reifen prall gefüllt und läuft leicht und rund. Deshalb lacht miteinander, tut euch gegenseitig etwas Gutes und lasst den Lebens-Genuss nicht zu kurz kommen.

 

Harmonischer Zusammenklang

Bringe ich das Stimmbild des einen Menschen in Bezug zum anderen, dann sehe ich anhand der gemessenen Tonfrequenzen gut, in welchen Aspekten die Partnerschaft harmonisch ist und wo es knirscht und schräg klingt.

Das absolut Wertvolle an dieser Analyse ist ihre unbestechliche Neutralität. Denn die Töne sind ja einfach da und gehören zu den Menschen. Da gibt es keine Wertung, welcher Ton schöner ist als der andere. Oder wer mehr Recht hat als der andere.  Es erwächst ein tiefes gegenseitiges Sehen und Verständnis. Beides wichtige Bausteine für eine harmonische Beziehung.

 

Mit welchem dieser Punkte gehst du am meisten in Resonanz und welcher fällt dir vielleicht schwer? Schreib es in den Kommentar und du hast die Chance, eine Einzel-Stimmanalyse bei mir zu gewinnen (Teilnahmebedingungen).

 

Herzlich

Deine Astrid

 

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Ich freue mich auf dich!

 

Bildnachweis:  123rf.com: Yevgeniy Ilyin

 

 

Falls du einen Beitrag dieser Serie versäumt hast: hier gehts zu den bisherigen Artikeln:

1/28: Singe deine Lebensmelodie

2/28: Vom Zauber des Neuanfangs

3/28: Selbstverantwortung ist dein Schlüssel für Wachstum

4/28: Sei gut zu dir

5/28: Vom Wert des Wertes

6/28: (B)Pack dir dein Glück

7/28: Mit Leichtigkeit ans Ziel

8/28: Schlüpf aus deiner Komfortzone

9/28: Wie Dankbarkeit dein Leben bereichert

10/28: Ausdauer als Erfolgsfaktor

11/28: Gönn dir regelmäßig eine Pause

12/28: Steh auf! Krise als Chance

13/28: Alles im Leben hat 2 Seiten

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2 Comments

  1. Irene sagt:

    Die Kommunikation zu pflegen ist mir ein essentielles Bedürfnis! Es gab eine Zeit da war das eine fast tägliche Übung, sogar in Form eines „Liebesbriefes“. Kurzes beschreiben der auftauchenden Gedanken, Gefühle zu einem Thema. Mündliches nachfragen, Austausch. Ich habe mich jeden Tag neu auf die so entstehende Nähe gefreut!

    Angenehm angesprochen fühle ich mich in dem heutigen Beitrag auch von Punkt 7 – die Stärken stärken. Ja, ich stimme zu, es kostet genauso viel oder mehr Energie die Schwächen beim Partner aufzudecken, oder gar zu eliminieren – geht das überhaupt? Nicht unbedingt. Vor allem der Blick auf die Schwäche des Gegenübers bringt mich selbst keinen Deut weiter und somit ist keinem geholfen. Und es geht ja um Be-ziehung, nicht um Er-ziehung. Und um die WinWin-Situation!
    So ein schönes Thema heute Astrid, ich danke dir! Ein Herzensthema!

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