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Woher kommen wir?

Diese Frage ist so alt wie die Menschheit. Astronomen und Physiker forschen unentwegt nach den Zusammenhängen des Kosmos. Erlauben wir uns einen Blick über die biologischen und evolutionären Erkenntnisse hinaus. Dann bieten uns unterschiedliche spirituelle Lehren ziemlich übereinstimmende Antworten an. Dieser Artikel spannt den Bogen von der Schöpfungsgeschichte des Klangs hin zu ganz konkreten Ansätzen, den Klang für ein harmonisches, erfülltes Leben zu nutzen.

 

Göttliche Schöpfung und Klang

Hafiz, ein bedeutender Dichter Persiens, erzählt für mich eine der schönsten Schöpfungslegenden:

„Gott machte eine Statue aus Ton. Er formte den Ton nach seinem Bilde. Er wollte, dass die Seele in diese Statue eingehe. Aber die Seele wollte nicht gefangen sein. Denn es liegt in ihrer Natur, dass sie fliegend ist und frei. Sie will nicht begrenzt und gebunden sein. Der Körper ist ein Gefängnis, und die Seele wollte dieses Gefängnis nicht betreten. Da bat Gott seine Engel, Musik zu spielen. Und als die Engel spielten, wurde die Seele ekstatisch bewegt. Sie wollte die Musik noch klarer und unmittelbarer erfahren, und deshalb betrat sie den Körper.“ Hafiz sagt: „Die Leute sagen, dass die Seele, als sie dieses Lied hörte, den Körper betrat. Aber in Wirklichkeit war die Seele selbst das Lied.“ (aus Joachim E. Berendt „Die Welt ist Klang“, S.285)
Hier kommt das Wort Ton doppeldeutig zum Einsatz: Ton als Werkstoff, als Materie. Gleichzeitig auch als Klang, Musik, als feinstoffliche Schwingung. Beides zusammen erzeugt Leben.

In Indien berichtet die Sage, dass Gott Brahma mehrere tausende Jahre meditierte. Das Ergebnis dieser Meditation war die Schöpfung von Klang und Musik.

Hazrat Inayat Khan, spiritueller Sufimeister, spricht: „Dieser Ton ist die Quelle aller Offenbarung… wer das Geheimnis dieses Tons kennt, kennt das Mysterium des Weltalls.“

Auf jedem Kontinent existieren Legenden über den Klang als Entstehungsimpuls für die Welt. Eines haben alle gemeinsam: Klang bringt Leben und Freude hervor.

All-Eins-Sein

Universum bedeutet ‚gesamt‘ und ‚in eins gekehrt‘. Es wird auch als Kosmos bezeichnet. Das Wort Kosmos kommt aus dem altgriechischen und heißt ‚(Welt)-Ordnung‘. Universum und Kosmos beschreiben also eine harmonische allumfassende Ordnung.

Die Schöpfungsgeschichte des Johannes Evangeliums in der Bibel beginnt mit diesem Satz: „Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott (…)“.

5000 Jahre alte indische Weisheitstexte, die Veden, berichten, dass die Schöpfung aus dem Urklang des Silbenmantras AUM oder OM hervorgeht.
Pythagoras, der griechische Philosoph, sprach vor ca. 2500 Jahren von den Spährenklängen, der Symphonie des Universums: „Jeder Himmelskörper, ja sogar jedes einzelne Atom erzeugt aufgrund seiner Bewegung, seines Rhythmus oder seiner Schwingung einen bestimmten Klang.“

Auf den Menschen bezogen, drückt es das Wort ‚Person‘ wunderbar aus: Der Wortstamm kommt aus dem Lateinischen: ‚per-sonare‘ und bedeutet ‚durch-klingen‘.

 

Schwingung ist Klang

Schwingung ist Klang

Der ewige Tanz

Klang und Stille bedingen sich gegenseitig. Klang ist Schwingung, jeder Ton hat seine ganz eigene Frequenz und erzeugt damit Energie. Und Energie wiederum ist Bewegung und erzeugt Klang. Welcher ausklingt und zur Stille wird.

In etwa vergleichbar mit einem Stein, den man ins Wasser wirft. Es entstehen kreisrunde Wellen, die nach außen wegfließen. Es dauert etwas, bis die Wasseroberfläche wieder gänzlich ruhig ist. So verebben auch die Klangwellen in die Stille.

Diese Stille ist Seins-Qualität, höchstes Bewusstsein, aus dem wiederum Klang entsteht. Das ist der Kreislauf des Seins, der immerwährende Schöpfungsprozess. Jeder Augenblick ist einzigartig und neu.

Intensiv erlebbar ist dies beispielsweise in den kurzen Momenten, bevor ein Orchester zu spielen beginnt. Höchste Konzentration aller Musiker und des Dirigenten. Eine Stille bei der man eine Stecknadel fallen hören könnte. Dies ist ein intensiver Augenblick Gegenwärtigkeit.

 

NadaBrahma = Göttlicher Klang

Das Wort NadaBrahma stammt aus Indien. Es setzt sich aus den Sanskrit-Wörtern ‚Nada‘ und ‚Brahma‘ zusammen. Nada bedeutet Klang, Brahma heißt Gott. Im Wort Brahma steckt auch die Silbe ‚Bri‘ für wachsen und entstehen. NadaBrahma drückt also das schöpferische Prinzip des Klangs aus.

Heute bestätigt die Quantenphysik dieses jahrtausendealte Wissen. Materie ist Schwingung, Schwingung ist Klang. An dieser Stelle passt ein Zitat von Hans-Peter Dürr (1929-2014), ehemaliger Leiter des Max Planck-Instituts: „Es gibt streng genommen keine Elektronen, es gibt keinen Atomkern, sie sind eigentlich nur Schwingungsfiguren. An diesem Punkt hatten wir die Materie verloren. Denn was wir am Ende allen Teilens vorfanden, waren keine unzerstörbaren Teilchen, die mit sich selbst identisch bleiben, sondern ein feuriges Brodeln, ein ständiges Entstehen und Vergehen, etwas, das mehr dem Geistigen ähnelt – ganzheitlich, offen, lebendig.“

 

Und wie klingst du?

Wenn alles klingt, dann natürlich auch wir Menschen! Als NadaBrahma-Stimmanalytikerin begleite ich dich, deinen Grundton, deine Frequenz, deinen inner sound zu entdecken. Das geht ganz einfach mit einer Stimmanalyse. Du gewinnst tiefes Wissen über dich und – vor allem! – bekommst du mit einer Tönübung, die auf deinen Grundton gestimmt ist, den Schlüssel für ein erfolgreiches Leben in die Hand. Damit du gut gestimmt bist!

 

Welche der Schöpfungsmythen gefällt dir am besten? Schreib es mir gern in den Kommentar!

Herzliche Grüße

Astrid

 

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Ich freue mich auf dich!

 

Bildnachweis: 123rf.com itana, diuno

 

 

 

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2 Comments

  1. Irene sagt:

    Wow wie umfassend recherchiert! Mir gefällt die Legende des persischen Dichters sehr gut! Ein wunderbarer Zugang zur Schöpfungsgeschichte ist natürlich auch die Komposition von Haydn.

    • astrid sagt:

      Liebe Irene, danke dir für deinen Kommentar.
      Welche Kompostion von Haydn meinst du? Ich bin da nicht so tief im Thema…
      Danke, freu mich, was dazu zu lernen!
      Herzlich, Astrid

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